[Travelguide] 2 Monate Japan…

Meine Lieben, ich weiß, dass ich schon seit 2 Wochen nichts mehr geschrieben habe, aber ich hatte viel für die Uni zu tun. Nun bin ich schon 2 Monate hier und ich frage mich, ob es nun eine lange oder eine kurze Zeit für mich war?!
Innerhalb der beiden Wochen ist nicht wirklich viel passiert. Habe nach der Uni immer an meiner ersten Präsentation gearbeitet, welche ich dann mit bravorösen 80% hinter mich gebracht habe. Wir haben den Freitag nun zu unserem „zum Essen ausgehen-Tag“ erkoren. Darum knüpfe ich nach dem letzten Post mal dort an.
Am 11.05. waren wir nach der Uni Indisch essen, da hier alle aus der Uni so sehr auf Indisch stehen. Es gab verschiedene Sorten Curry zu Auswahl, was dann mit Nan-Brot, einem Salat und einem Mango-Lassi serviert wurde. 
beim Inder 😉
Den Samstg drauf, waren wir in Roppongi-Tokio auf einer Party „eingeladen“. Hier bedeutete das, ich lade dich ein, du bezahlst um die 2000Yen und hast All u can Drink. Die Party war solala, aber für mich ist ein Gratis-Hut dabei rausgesprungen ;-). Sonntag-Nachmittag bin ich dann mit Julia und Frank zum Sumida-River gefahren (ca. 15min von mir aus), um etwas Sonne zu tanken und zu relaxen. 
Sumida-River
In der Woche drauf ging es dann Dienstag-Nachmittag für ein paar Stunden nach Laketown. Eine Shopping-Area, die 4mal so groß ist, wie der Limbecker-Platz in Essen. Laketown ist in 3 Teile aufgeteilt und wir waren gerade mal in einem Teil eines Abschnittes. Dafür habe ich dort tolle Sachen für meine Familie gefunden ;-). 
Den Freitag drauf ging es dann abends mit unseren japanischen Mädels ins Gasto. Einem Familienretausrant mit angenehmen Preisen, wo man fasst alles zu Essen bekommt, was man sich wünscht. 
Gasto
 Und Samstag habe ich nach 4 Jahren endlich meine Gastfamilie wiedergesehen. Zunächst war ich erstaunt, wie sich Tama-Plaza verändert hat: Vom kleinen Bahnhof zum riesen-shopping-Erlebnis-Bahnhof. Es war schön zu sehen, dass es ihnen gut geht und wir haben uns für Juni zum Barbecue verabredet. Das Highlight war der einjährige Sohn Rui (Louis). Den hätte ich am liebsten mitgenommen :-). Kaito war, wie jeden Tag beim Fussballtraining. Sein Traum ist es, in Deutschland in der Bundesliga zu spielen :-).
v.l. Hiroshi, Shion, Megumi, Rui (Kaito war beim Fussball)
Den Rest des Tages habe ich danach in Tokio verbracht, bin eine Runde durch Shibuya geschlendert und habe Jan (vom letzten Semester) in seinem neuen zu Hause in Ikebukuro besucht. Abends ging es mit Julia und der englischen Laura noch auf einen Drink nach Soka, eine Station weiter. Sonntag habe ich mich mit der deutschen Laura und dem Jan aus unserer Klasse einen kleinen deutschen Ausflug ins Tokio-Edo-Museum gemacht. Als wir an der Kasse erfahren haben, dass der Eintritt für Dokkyo-Studenten frei ist, konnte es los gehen. Das Museum ist riesig und erzählt seit der Edo-Periode, bis hin zur Öffnung Japans, die gesamte Geschichte Edos/ Tokios. Es war beeindruckend, da man nicht nur Dinge betrachten, sondern sich auch in Nachbauten verschiedener Dinge setzen konnte. Im großen und Ganzen ein sehr schöner Tag.
Die Woche drauf, also diese Woche, startete mit eine ringförmigen Sonnenfinsternis. Die nächste kommt in 100 oder 300 Jahren. Es war sehr beeindruckend.

Dienstag folgte meine Präsentation. Ich habe ja schon erwähnt, dass alles ganz gut geklappt hat. Mittwoche habe ich zum ersten Mal seit 2 Monaten wieder ein Fitnessstudio betreten. Haben an der Uni freien Zugang zu einem Fitnessraum, dessen Geräte von Anno-dazumal sind O.O. Naja, ich habe etwas getan, das ist das, was zählt ;-). Donnerstag ist Julias Freundin Demi angekommen. Mit ihr waren wir abends noch Sushi essen. Und gestern bin ich nochmal nach Laketown, da das Wetter mies war und nichts zu tun war. 
Heute gehts dann ran an den Eurovision-Songcontest, hier um 4 Uhr morgens.Mal schaun, wann ich einschlafe ;-). Euch noch ein schönes Wochenende und bis die Tage.

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Comments: 1

  1. Doc says:

    Du musst keinen kleinen japanischen Kinder mitbringen, du bekommst eine kleine süße Nichte, dass sollte dir Anreiz genug sein, wieder nach Hause zu kommen 😛

    Wenn Kaito jeden Tag Training hat, dann könnte sich sein Traum vllt erfüllen.

    Und nun liebe Schwester sieh zu, dass du fleißig lernst und geb nicht so viel Geld für Geschenke aus…

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