Throwback Thursday: Japans Süden Part 5 – Nara (25/07/12 – 28/07/12)

Hallo ihr Lieben,
im letzten Teil meines Throwback Thursday zu „Japans Süden“ geht es nach Nara. Nara ist eine der Präfekturen im Süden Japans, mit der dazugehörigen Stadt Nara. Während der Nara-Zeit von 710 bis 784 war Nara die Hauptstadt Japans, bevor der Sitz nach Kyoto und dann nach Tokio verlegt wurde.
Norden Japans: Hiroshima (südwestlich), Nara (östlich; rotes Kreuz) zusammen mit Osaka und Kyoto
Unsere Unterkunft war ein alter Ryokan, der bereits seit mehreren Generation im Besitz der Familie ist.
Wir haben uns Nara als Ausflugsziel ausgesucht, da es dort im Tōdai-Ji, dem Tempel mit der größten sitzenden Buddha-Statue, dem Daibutsu Japans und Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. 
Doch auch sonst hat Nara ein sehr schönes Stadtbild zu bieten. Auf dem Weg zu unserem ersten Ziel, dem Kōfuku-Ji, haben wir viele kleine Gassen durchquert, die mit alten Häusern und kleinen Tempeln gespickt waren:

Auch der Kōfuku-Ji gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Dabei haben wir leider eine Zeit erwischt, wo ein Teil des Tempels renoviert wurde und somit das Gelände von Baustellen übersät war. Und natürlich gab es auch hier wieder viele Rehe und Hirsche, die gerne alles gefressen haben, was man ihnen hingehalten hat. Dabei hat das Wild auch hier in Nara eine besondere Bedeutung. Die Tiere werden auch heute noch verehrt, da sie zu damaliger zeit die Tiere in Nara waren, auf denen die Gottheiten geritten sind.

Nach einem Zwischenstopp im Nara National Museum ging es dann schlussendlich zum großen Daibutsu. Die Bronzestatue selbst ist 15m hoch (mit Sockel 18m) und 452t schwer. Dabei sitzt der Buddha in der Tempel-Haupthalle mit einer Höhe von rund 50m. 50.000 Zimmerleute und 37.000 Metallschmiede haben daran gearbeitet, Halle und Staue zu erbauen.


Bevor es zurück zu unserem Ryokan ging, haben wir noch einen Abstecher zum Kasuga-Taisha gemacht, einem Shinto-Schrein im Nara-Park. Der Weg dorthin war von japanischen teinlaternen gesäumt.

Hiermit geht die Reise in den „Japans Süden “ zu Ende. Über Nacht sind wir in einem Bus via Kyoto zurück nach Hause gefahren. Auch wenn es günstig war, nochmal würde ich es nicht machen, da es sehr eng und stickig in dem Bus war, welcher dann ca. 8 Stunden zurück brauchte.
Ich hoffe Ihr hattet beim Lesen meiner kleinen Reise genauso viel Spaß, wie ich beim Schreiben und Erinnerungen wiederaufleben lassen.

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