[Travelguide] Disneyland Tokio

Wie schon versprochen, erfolgt hier ein Post über Tokio Disneyland und den Vergleich zu Paris.
Der Besuch im Disneyland Tokio ist nun einen Woche her. Zunächst haben Julia und ich gedacht, ist es klug, in der Woche zu gehen, damit es nicht so voll ist. Jedoch ticken die Uhren in Japan anscheinend anders, als in Europa. Es gibt hier kein richtiges Wochenende, wodurch es anscheinend immer voll ist :-(.
Angekommen in der Tokio Bay, wo das Disneyland auf einer extra angelegten Insel angesiedelt ist, wurden wir zunächst von wunderbarem Sonnenschein und einem wolkenlosen Himmel begrüßt.

Tokio Disneyland (A)

Die Schlangen am Eingang waren kurz und wir konnten noch 1.000Yen Rabatt rausschlagen, wodurch der Preis für ein Tag/ ein Park-Ticket bei 5.200Yen lag (rund 50Euro). Den Rabatt haben wir bekommen, da wir in Soka leben, und, wenn man in bestimmten Regionen in Japan wohnt, man im Aktionszeitraum Rabatt bekommt.

Immervolles Tokio Disneyland
Somit konnte es fix in den Park gehen, noch eben schnell die Taschen dursuchen lassen und die Tore standen uns offen. Wobei der Sicherheitscheck so mies war, dass man wirklich alles hätte mit reinnehmen können.
Zu Beginn haben wir uns gewundert, warum die Japaner schon im Souvenirshop vor den Toren Disneylands ihr Geld ausgeben. Doch im Park war es dann klar: Sachen, wie verrückte Hüte oder Mickey Mouse-Ohren werden vorab gekauft, damit sie auch bloß auf den Fotos mit drauf sind und man den ganzen Tag damit rumlaufen kann. Und da Lustige daran ist, wir AUSLÄNDER waren diejenigen, die komisch angeschaut wurden, da wir anscheinend eine Rarität im Disneyland waren. Und jedes zweite Kind hatte einen Behälter in Disney-Charakter-Form mit Porcorn drin…für sage und schreibe 1500Yen (rund 15Euro) O.O.
Es ging los, den Parkplan zu checken, an welche Attraktion, welche Wartezeiten auf uns lauern. Die erste Enttäuschung folgte promt…Space Mountain (mal wieder) geschlossen. Das Vergnügen hatten Sascha und ich schon in Paris -.-. 
Space Mountain –> geschlossen
Also haben wir uns auf den Weg zur „Jungle Cruise“ gemacht. Einer kleinen Bootstour. Zunächst haben ich gedacht, dass es ganz nett ist, doch ich wurde sehr positiv überrascht. Zunächst wurden wir während der Wartezeit, zusammen mit den anderen Wartenden von den Disney-Leuten mit unterhalten, damit sich auch niemand langweilt. Sowas habe ich in noch keinem Freizeitpark erlebt, auch nicht im Disneyland Paris. Und als wir dann nach ca. 45min auf unser Boot durften, hat der Bootsführer mal so richtig losgelegt. Er hat das Programm zu Tour nicht nur einfach runtererzählt, nein, er hat richtig Aktion gemacht und richtig geschauspielert, so, dass es sogar richtig witzig war. 
Anschließend ging es zum Thundermountain, wo die Wartezeit ungefähr 60min betrug. Doch von da an, waren die Wartezeitenan jeglicher Attraktion ungeheuerlich.
Nach einer Mittagspause haben wir uns um 14Uhr (ja, 14Uhr, nicht 17/18Uhr, wie in Paris und anderen Parks üblich) die Disney-Parade angeschaut (vorher und nacher hatte noch die spezielle Easter Wonderland-Parade statt gefunden. Und, ja ich habe mich auch gefragt, was Ostern im Juni zu suchen hat. Doch anscheinend stehen die Japaner voll drauf, dass es von April bis Ende Juni im ganzen Park spezielle Oster-Dioramen gibt und jegliche Disney-Figuren in Eier-Form XD. 
Easter Wonderlans 2012
Diorama
Grinsekatze und Märzhase in Eier-Form
Und zur Disney-Parade: war ähnlich wie die in Paris, wobei die Hauptcharaktere von Westlern und die restlichen Charaktere von Japanern dargestellt werden. Sehr Originalgetreu.Und die westlichen Darsteller können anscheinen kein Japanisch, da sie immer nur den englischen Part der Songs mitsingen konnten, der rest war natürlich in Japanisch. Und niemand von den Zuschauern steht, alle sitzen, damit auch jeder etwas sieht. Sehr vorbildlich :-).
Disney-Parade (König der Löwen)…und alle Sitzen
Toy Story für Sasche 😉
Julia wollte unbedingt in „It’s a small world“. Mein Fazit davon, absolut verrückt. 20min den immergleichen Song: It’s a small, small world…. 
Eigentlich wollte ich euch das Video, welches ich dort gemacht habe zeigen, aber leider funktionier der Upload nicht 🙁

Den Rest des Tages haben wir damit verbracht, Attraktionen zu finden, die weniger als 2Stunden Wartezeit haben und die Souvenir-Shops zu erkundigen. Wobei das Sortiment stark vom europäischen abweicht. Schwerpunkt sind Handy-Anhänger und Handtücher. Sehr stark auf den japanischen Markt ausgerichtet. Habe irgendwie die typischen Souvenirs, wie eine vernünftige Disney-Tasse oder einen schönen Magneten vermisst. Am Abend ging es dann auf, die Lichter-Parade und das Feuerwerk anzuschauen. Die Lichter-Parade war wunderschön. Mein Favorit war natürlich die Grinse-Katze und ich war mal wieder erstaunt, dass man mit LEDs wesentlich mehr Effekte erzielen kann, als mit ollen Glühbirnen ;-). 
Das Feuerwerk ist am Ende, aufgrund von zu starkem Wind, leider ausgefallen und es ging somit schon gegen 21Uhr nach Hause. Hier noch ein paar Bilder zur  Lichter-Parade:

Fazit des Tages

– Disneyland Tokio ist anscheinend immer voll. 
– Japaner geben sehr viel Geld für Souvenirs, Essen und Kram für Kinder aus (definitv mehr als Europäer)
– Japaner sind verrückt nach Ostern
– Die Souvenir-Ausrichtung ist nicht so ganz nach meinem Geschmack…
………Es durfte lediglich eine Plüsch-Grinsekatze mit
– UND anscheinen hat Space Mountain auch in Japan öfter mal technische Probleme 
Doch im großen und ganzen war es ein schöner Tag, 
mit wunderbaren Wetter und GRATIS-Sonnenbräune 🙂

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Comments: 1

  1. Doc says:

    Nicht nur in Japan gibt man Unmengen an Geld für Souveniers aus, die Amis sind da nicht viel besser. aber die Wartezeiten unter der Woche sind lukrativer …

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