Throwback Thursday: Japans Süden Part 1 – Hiroshima (25/07/12 – 28/07/12)

Hallo meine Lieben,

es ist wieder Throwback Thursday. Gegen Ende meines Aufenthaltes in Japan gab es nochmal einen Trip in den Süden Japans. Dort habe ich mir zusammen mit meinen Freunden Julia und Laura Hiroshima, Miyajima und Nara angeschaut. 
Ich werde diesen Beitrag aufsplitten, da er sehr bilderlastig wird und es für ein Posting doch etwas zu viel ist. Dabei gehe ich chronologisch vor und beginne beim Auftakt unseres Trips in Hiroshima.

Strecke Tokio-Hiroshima mit dem Shinkansen

Damit die Fahrt nicht so lange dauert, haben wir uns Tickets für den Shinkansen besorgt. Allgemein sind diese relativ teuer (ca. 160€ für die Strecke Kyoto-Tokio), doch wir konnten vergünstigte Tickets im Reisebüro an der Universität erwerben. Für alle, die mit einem Touristen-Visum nach Japan einreisen, empfehle ich im Vorfeld einen Japan-Railpass zu erwerben. Damit kann man im gesamten JR-Netz in Japan immer für eine bestimmte Dauer (ab 1 Woche) komfortabel reisen.
Unsere Reise startete also in Tokio und wir sind mit dem Shinkansen Nozomi gefahren. Innerhalb von 5 Stunden sind wir in Hiroshima angekommen, wo die typischen Straßenbahnen das Bild der Stadt prägen. 

Start unserer reise in Tokio
Shinkansen Nozomi bei der Einfahrt in den Bahnhof
Straßenbahn in Hiroshima
Mit einer dieser Straßenbahnen ging es dann vom Bahnhof zum Hostel. Auf dem Weg dorthin sind wir direkt am Atombomben Dom vorbei gekommen. Ich hätte es vorher nie gedacht, aber es ging eine unangenehme Aura von dort aus und hat mir direkt einen Schauer über den Rücken gejagt. 
Nachdem wir unser Gepäck im Hostel abgeladen haben, ging es direkt ans eingemachte und wir haben uns das Hiroshima Castle angeschaut. Ursprünglich wurde die Burg 1590 errichtet, jedoch durch den Atombombenangriff 1945 komplett zerstört. Nach Ende des 2. Weltkriegs wurde die Burg und ein teil der Burganlagen wieder aufgebaut. Heute ist von der Burg selbst nur noch der Hauptturm nachgebaut worden. Man kann dort bis in den 5. Stock hochsteigen und einen wunderbaren Blick über, das von Gebirgen umgebene, Hiroshima erhaschen. Sehr süß fand ich die Schilder, die überall in der Burg standen, auf denen eine Katze zeigt, dass man dort nichts Essen oder kaputt machen soll. 
Burggraben und Mauer der Burganlage des Hiroshima Castle

Nachbildung Hiroshima Castle

Innenhof der Burganlage

Hiroshima Gokoku-ji

Innenhof der Burganlage

Hiroshima Castle – Hauptturm (Tenshu)
Samurai Neko
Sushi Neko

Ausblick aus dem 5. Stockwerk
Vom Hunger getrieben ging es gegen Abend in die Einkaufspassage von Hiroshima. Man konnte von der City viele künstlerisch gestaltete Häuser bestaunen. Am Ende sind wir in einem sehr guten Burger Laden gelandet. Auf dem Rückweg zum Hostel sind wir durch den Friedenspark gegangen und konnten den Atombomben Dome zusammen mit der Aioi-Brücke im Dunkeln bestaunen. Die  T-förmige Brücke war damals der Orientierungspunkt für die amerikanische Besatzung, zum Abwurf der Atombombe. Den genauen historischen Hintergrund werde ich im nächsten Posting beleuchten.
Streetart black and white
Streetart white and black

Burger in Japan *.*

Aioi-Brücke und A-Bomb Dome

Atombombendom bei Nacht

Das war der erste Teil von Japans Norden. Kommende Woche geht es weiter mit Hiroshima und Miyajima. Ihr dürft Euch auf einen weiteren schönen Beitrag gespannt machen.

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